AKW Krümmel: Vattenfall prüft Brennstäbe

 

Ungefähr eine Woche nach der erneuten Panne im deutschen Atomkraftwerk Krümmel dauert die aktuelle Ursachenforschung für den Kurzschluss in einem Transformator des Meilers weiter an. Der zuständige Betreiber Vattenfall Europe begann am heutige Montag mit der Prüfung der Brennstäbe im Reaktor. Mitte bis Ende der laufenden Woche will der Betreiber Vattenfall die Analyse der knapp 80 000 Brennstäbe in der Anlage abgeschlossen haben.

In der Zwischenzeit geht die durch die aktuelle Schnellabschaltung des Reaktors ausgelöste Diskussion um die entsprechenden Laufzeiten für ältere Atomkraftwerke in der Bundesrepublik Deutschland weiter. Wie die zuständige Vattenfall-Sprecherin Barbara Meyer-Bukow ma heutigen Tage erklärte, ist vermutlich mindestens einer der Brennstäbe in dem AKW in Geesthacht bei der Hansestadt Hamburg komplett kaputt.

Dass dieser Defekt den Kurzschluss vor ungefähr einer Woche in dem Maschinentransformator auslöste, der zu der Schnellabschaltung am 4. Juli diesen Jahres führte, sei jedoch “unwahrscheinlich”, so die Sprecherin weiter. Die Sprecherin Meyer-Bukow bestätigte einen aktuellen Bericht des “Hamburger Abendblatts” (in der aktuellen Ausgabe), wonach im entsprechenden Reaktor vor dem Wiederanfahren am 19. Juni diesen Jahres Metallspäne entdeckt wurden.

read: 42 · today: 2 · last: 8. März 2010

 
 
 

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