AOK Niedersachsen: Fusion von AOK und IKK ist wohl beschlossene Sache

 

ddpVollzug offenbar zum 1. April des aktuellen Jahres

Hannover (ddp-dnb). Die Fusion von AOK und IKK des norddeutschen Bundeslandes Niedersachsen ist offensichtlich beschlossene Sache. Nachdem sich der zuständige Verwaltungsrat der IKK bereits am Freitag der vergangenen Woche für die Zusammenlegung der beiden gesetzlichen Krankenkassen ausgesprochen hatte, stimmte nun auch der Verwaltungsrat der AOK dafür, wie die AOK am Donnerstag in der niedersächsischen Stadt Hannover erklärte.

Geht alles weiter nach Plan, wird die Fusion zum 1. April diesen Jahres wirksam. Ab dem 1. April des aktuellen Jahres sollen die beiden Kassen AOK und IKK gemeinsam als “AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen” firmieren. Bevor es allerdings soweit ist, müssen die zuständige Bundesversicherungsanstalt und das Sozialministerium des Bundeslandes Niedersachsen den Zusammenschluss noch genehmigen.

Mit den ungefähr 285 000 Versicherten der IKK wird die neue AOK Niedersachsen ziemlich genau 2,45 Millionen Mitglieder haben. Das sind ungefähr 30 Prozent der gesetzlich Versicherten im gesamten Bundesland.

Sorgen, dass sie infolge der Fusion ihren Job verlieren, müssen sich die insgesamt circa 6750 Mitarbeiter der AOK zufolge auf keinen Fall machen. Beide Unternehmen hätten “fusionsbedingte Entlassungen” ausgeschlossen, hieß es in einer aktuellen Stellungnahme.

Die AOK Niedersachsen hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von mindestens 69 Millionen Euro erwirtschaftet. Auch aufgrund dieses Polsters will die gesetzliche Krankenkasse nach eigenen aktuellen Angaben in dem laufenden Jahr keinen zusätzlichen Beitrag erheben.

read: 300 · today: 10 · last: 10. März 2010

 
 
 

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