Magdeburg/Halle: Längere Öffnungszeiten allein sind keine Umsatzgarantie

23. September 2009 12:14

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Autor:

Ronny Richert

ddp“Einzelne Aktionen mit Eventcharakter kommen bei den Kunden sehr gut an”

Magdeburg (ddp-dnb). Zwei Jahre nach der Eröffnung des ersten 24-Stunden-Supermarkts in der Stadt Halle sind aus Sicht des Verbands der Kaufleute des Bundeslandes Sachsen-Anhalt derartige Angebote Einzelfälle.

“Aus unserer Sicht sind das Ausnahmen, die zudem auf den Bereich Lebensmittel beschränkt sind”, teilte die zuständige Hauptgeschäftsführerin Uta Otto der Nachrichtenagentur ddp am heutigen Vormittag mit. Als Grund nannte Otto eine insgesamt zu geringe Kundennachfrage.

“Die beiden Läden, die es mittlerweile in Halle und Magdeburg gibt, decken den bestehenden Bedarf komplett ab”, betonte Otto gegenüber der ddp. Mit einer Ausweitung der entsprechenden Öffnungszeiten rund um die Uhr auf andere Einzelhandelsbereiche rechnet der zuständige Verband im Moment nicht. “Die derzeitigen Öffnungszeiten von bis zu 22.00 Uhr sind völlig ausreichend”, erklärte die Hauptgeschäftsfüherin mit Blick auf den in den Abendstunden erfahrungsgemäß nachlassenden Kundenandrang.

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