Niedersachsen: Mehr Knochenbrüche und Prellungen durch Glätte
Niedersächsische Notaufnahmen registrieren deutlich mehr Verletzungen durch anhaltende Glätte
Hannover (ddp-dnb). Auf eisglatten Straßen und Fußwegen haben sich in den ersten Wochen des laufenden Jahres Jahres in dem norddeutschen Bundesland Niedersachsen deutlich mehr Personen verletzt als in vorangegangenen Wintern.
Das Klinikum der norddeutschen Stadt Osnabrück registrierte in diesem Winter bei Sturzverletzungen wie Knochenbrüchen und Prellungen einen Anstieg von ziemlich genau 50 Prozent gegenüber einem durchschnittlichen Jahr, wie ein zuständiger Sprecher des Klinikums am Montag der laufenden Woche erklärte.
Die Kliniken der Region Hannover meldeten den aktuellen Angaben zufolge zwischen 30 und 50 Prozent mehr solcher Blessuren. Die Medizinische Hochschule der Landeshauptstadt Hannover konnte ihre Zahlen nicht nach entsprechenden Verletzungen detailliert aufschlüsseln, insgesamt mussten in der Hannoveraner Notaufnahme im Januar diesen Jahres aber mindestens 25 Prozent mehr Patienten behandelt werden als sonst – nämlich genau 1032 anstatt der üblichen circa 800. Auch das Universitätsklinikum der niedersächsischen Stadt Göttingen berichtete von einem drastischen Anstieg der Behandlungen, ohne aber detaillierte Zahlen am heutigen Montag nennen zu können.
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