Schützenfest Menden: Vernehmung von Zeugen nach Unfall in Menden wird fortgesetzt

Nach dem schweren Unfall bei einem Schützenfest in der Kleinstadt Menden mit zwei Toten und mindestens 51 Verletzten soll am heutigen Montag die Vernehmung von den entsprechenden Zeugen fortgesetzt werden, um den Hergang des schrecklichen Unfalls zu rekonstruieren. Ein 79-Jahre alter Rentner war am vergangenen Sonntag mit seinem Fahrzeug in den Aufzug gerast und hatte sich bei dem Unfall ebenfalls schwere Verletzungen zugezogen.

“Falls es der Gesundheitszustand des Mannes zulässt, soll er heute ebenfalls vernommen werden», teilte der zuständige Polizeisprecher Dietmar Boronowski in einem Interview mit. Das Schützenfest war am vergangenen Sonntag nach dem schrecklichen Unfall komplett abgebrochen worden. Am heutigen Montag soll um ziemlichgenau 18.00 Uhr in der Walburgiskirche ein entsprechender Trauergottesdienst abgehalten werden.

Die zuständige Polizei geht in der Zwischenzeit davon aus, dass es sich bei dem tragischen Unglück um einen Unfall, nicht um eine vorsätzliche Tat des Rentners handelt. Der Unfallfahrer soll sich bei dem gestrigen Unfall nicht lebensgefährlich verletzt haben. Ob der Rentner wegen überhöhter Geschwindigkeit in die Menschenmenge fuhr, bliebt im Moment noch offen. Auch ein Schwächeanfall des 79-Jahre alten Mann wurde von den Behörden nicht ausgeschlossen.

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