Tatort Leipzig: Im Schutt der Paulinerkirche

3. Dezember 2009 13:10

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Autor:

Ronny Richert

ddpDer neue”Tatort” konfrontiert die zuständigen Ermittler Saalfeld und Keppler mit der Stadtgeschichte der Stadt Leipzig

Leipzig (ddp). Mehr als 700 Jahre prägte die Paulinerkirche das Stadtbild der ostdeutschen Stadt Leipzig. Die bekannte Kirche überlebte das Mittelalter und desweiteren sogar beide Weltkriege.

Bis sie am 30. Mai des Jahres 1968 um 10.00 Uhr von Experten gesprengt wurde. Das damalige DDR-Regime versuchte mit dem symbolischen Akt, den geistigen Widerstand gegen seine Politik komplett zu zerstören. Der MDR-Tatort “Falsches Leben”, den das Erste Deutsche Fernsehen am kommenden Nikolaussonntag um 20.15 Uhr ausstrahlt, spielt mit den entsprechenden Nachwirkungen der Sprengung und befasst sich außerden mit der sozialistischen Vergangenheit der ostdeutschen Stadt.

Dabei sieht zu Beginn der neuen Folge noch alles nach einem ganz gewöhnlichen Kriminalfall aus. In einem Jugendklub der Stadt Leipzig wurde ein Feuer gelegt. In den verkohlten Räumlichkeiten entdecken die Beamten der Polizei die Leiche des 41-Jahre alten Ulf Meinert. Erste Vermutungen der Beamten deuten darauf hin, dass der zurückgebliebene Mann der entsprechende Brandstifter ist. Doch schon bald stellt sich heraus, dass das 41 Jahre alte Opfer den wahren Täter offensichtlich bei der eigentlichen Tat gestört hat.

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