Vierfachmord Eislingen: Prozess wird fortgesetzt
Die beiden Angeklagten haben in der Zwischenzeit Geständnisse abgelegt
Ulm (ddp-dnb). Nach vierwöchiger Pause wird am Mittwoch der laufenden Woche (20. Januar) der Prozess um den Vierfachmord von der Stadt Eislingen fortgesetzt.
Am mittlerweile elften Prozesstag sind sieben weitere Zeugen vor Gericht geladen. Nach aktuellen Angaben von dem zuständigen Sprecher des Gerichts Wolfgang Fischer werden die entsprechenden Aussagen von fünf Kriminalbeamten erwartet, desweiteren berichten ein Rechtsmediziner und ein Waffensachverständiger vom zuständigen Landeskriminalamt über die Ergebnisse ihrer aktuellen Untersuchungen.
Mehrere Beobachter des aktuellen Prozesses sind in erster Linie gespannt auf die Ausführungen des Ballistikers. Der Waffenexperte könnte unter Umständen die These der federführenden Staatsanwaltschaft weiter untermauern, dass Andreas H. (19 Jahre alt) und Frederik B. (19 Jahre alt) in der Nacht zu Karfreitag letzten Jahres zusammen die Eltern und Schwestern von Andreas in der süddeutschen Stadt Eislingen ermordet haben. In ihren umfassenden Geständnissen hatten beide 19 Jahre alten Angeklagten ausgesagt, dass Frederik B. alleine die Waffe abgefeuert hat. In der entsprechenden Anklageschrift wird aber von zwei Schützen ausgegangen. Die Opfer waren im vergangenen Jahr in der heimischen Wohnung mit insgesamt 30 Schüssen regelrecht hingerichtet worden.
Comments are closed