Für die ziemlich genau 170.000 Beschäftigten im Wach- und Sicherheitsgewerbe rückt ein eventueller Mindestlohn immer näher.
Berlin (dts-dnb). Ein geplanter Mindestlohn-Tarifvertrag zwischen dem Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) und der Gewerkschaft Verdi stehe den aktuellen Angaben zufolge unmittelbar vor dem entsprechenden Abschluss.
“Wir sind zuversichtlich, dass wir in Kürze gemeinsam mit Verdi einen neuen Antrag an das Bundesarbeitsministerium stellen können”, teilte der zuständige BDWS-Hauptgeschäftsführer Harald Olschok dem “Handelsblatt” (heutige Ausgabe) mit. Laut einem in der Zwischenzeit bereits fertigen Tarifvertragsentwurf, der der deutschen Tageszeitung vorliegt, sollen Lohnuntergrenzen in der Branche ab 1. Januar des kommenden Jahres regional gestaffelte gelten.
Diese beginnen mit einer Bandbreite von ziemlich genau 6,53 Euro bis 8,46 Euro pro Stunde je nach deutschen Bundesland und steigen dann in drei Stufen an. Zum 1. Januar des Jahres 2013 wird demnach in allen Bundesländern ein Mindestlohn 7,50 Euro erreicht. In dem Bundesland Baden-Württemberg, das im Lohngefüge der Branche traditionell oben rangiert, soll der entsprechende Mindestlohn dann bei mindestens 8,90 Euro liegen.
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