Würzburg: HIV-Infizierter wegen Missbrauchs zu acht Jahren Haft verurteilt
Im anhaltenden Prozess gegen einen 41-Jahre alten HIV-Infizierten hat das Landgericht der Stadt Würzburg am heutigen Mittwoch wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes und versuchter gefährlicher Körperverletzung eine Freiheitsstrafe von acht Jahren verhängt. Das Gericht der Stadt Würzburg sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im August des Jahres 2004 trotz seiner HIV-Infektion ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer damals 13-Jahre alten Schülerin hatte.
Eine Vergewaltigung des Kindes konnte ihm nicht nachgewiesen werden. Der 41 Jahre alte Angeklagte hatte seinerseits eingeräumt, mit insgesamt mindestens drei jungen Frauen Sex gehabt zu haben, ohne die Frauen zuvor über seine Ansteckung mit dem Aids-Erregerusreichend zu informieren. In das verkündete Strafmaß einbezogen ist eine frühere Verurteilung des 41 jährigen Mannes zu fünf Jahren und sechs Monaten Gefängnis aus dem Jahr 2007.
Damals war der gebürtige Kenianer vom Landgericht der Stadt Würzburg wegen ungeschützten Geschlechtsverkehrs mit mindestens sechs Frauen verurteilt worden. Der Verurteilte sitzt bereits seit mehr als vier Jahren im Gefängnis. Die federführende Staatsanwaltschaft hatte eine Gesamtfreiheitsstrafe von mindestens zehn Jahren, die Verteidigung eine Verurteilung zu höchstens sechs Jahren und sechs Monaten Gefängnis beantragt.
read: 65 · today: 2 · last: 11. März 2010









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